Sonntag, 15. Juni 2008

Roher Bau

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Es wächst. Nächste Woche kommte der Dachstuhl.

Sonntag, 11. Mai 2008

Grabung

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Sonntag, 13. April 2008

Resistente Schlüsselblumen

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Den Schnee haben sie überlebt ...

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...und den Angriff des kleinen Mannes auch.

Samstag, 22. März 2008

Auferstehung

Langsam beginne ich die Mysterien zu verstehen.

Man fällt schneller hin, als einem lieb ist. Es gibt einfach kein Dauerhoch im Leben. So lange ist wieder einmal alles gut gegangen, und dann spürt man den Rückschlag umso schlimmer.

Und dann kommen doch von irgendwo wieder die Lichtlein her ...

Sonntag, 24. Februar 2008

Vorfrühling

So richtig Winter war es heuer ja gar nicht, dafür geriet der Herbst recht grauslich. (Kein) Schnee von gestern:

Heute haben Ralph und ich Krokusse im Garten bestaunt



uns waren in der Au Bärlauch pflücken,

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der dort der ganzen Gegend einen intensiven Knoblauchduft beschert.


Die Ernte kommt am Nachmittag aufs Butterbrot, abends in den Salat und morgen in die Palatschinken.

Dienstag, 19. Februar 2008

Planspiele

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Baustelle - Betreten bald verboten!

Sonntag, 10. Februar 2008

Momentaufnahmen

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Top of Ralph


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So sieht es daruter aus


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Man wartet auf Futter ...


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... und nicht einmal vergeblich.

Donnerstag, 17. Januar 2008

nichts neues

Mitte Jänner und noch nichts in den Gedankengarten hier hineingestellt: dieses Tagebüchlein hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Ich sollte einmal dringend die ganzen Sidebars aufräumen, die Blogroll gleicht eher einem Friedhof mit vielen mehr oder weniger Untoten als einer Empfehlungsliste.
Kann man ein Weblog wiederauferstehen lassen oder sollte man gleich irgendwo ein neues Büchlein anlegen? Für tragisch-komische Berichterstattung von der Baufront ist es noch zu früh, mit dem Gebrabbel und den Geschichten darüber vom kleinen Ralph tut man die geneigte Leserschaft auch nur langweilen und die früheren Wehwehchen und Belanglosigkeiten sind verschwunden - ein angenehmer Nebeneffekt, wenn man hauptsächlich auf das Wohlergehen der Brut schauen muß und nicht auf die eigene Befindlichkeit konzentriert lebt.

Freitag, 28. Dezember 2007

Resumee

Das Jahr geht zu Ende und es war das beste in meinem bisherigen wenig spektakulärem Dasein. Es war voraussehbar, dass sich das Leben mit Nachwuchs verändern würde, aber die Intensität des Wechsels war nur in Ansätzen zu erahnen. Jetzt lassen wir dem Kleinen noch ein neues Haus bauen, weil es in der alten Hütte mit ihren 90 Quadratmetern Wohnfläche doch zu eng werden wird. Es ist vorstellbar, dass wir es sogar zu viert bewohnen könnten, zumindest wird derzeit nichts unternommen um dies zu verhindern.
Ich brauche ja nicht schwanger zu werden - ein Zustand, den ich immer im wahrsten Sinne des Wortes schon seit jeher für untragbar gehalten habe, und vor dem mich gottseidank meine Chromosomenkonstellation schützt. Meiner Gattin aber macht ihre mögliche Belastung sogar Spaß.
Daher der Vorsatz für das Neue Jahr: lieber gar nicht zuviel darüber nachdenken über all das, auf was wir uns da einlassen wollen. Dann schläft man nämlich besser.

Samstag, 1. Dezember 2007

Ein Lichterl brennt ...

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Und kalt ist es geworden, in diesen Tagen.

Montag, 26. November 2007

Adi, der ösi

Da ist doch Frau Nachtblau tatsächlich dahintergekommen, dass der GRÖFAZ aus Braunau seine Eva "Mein Tschapperl" zu nennen pflegte.
Mein Blog würde also beim Nazometer von Harald Schmidt sofort einmal Alarm auslösen, wo es darum geht, dass Alltagssprache schnell einmal den Verdacht auf Ewiggestriges erzeugen kann.
Noch einmal: "Tschapperl" bezeichnet im Wiener Dialekt ein etwas kleines, dummes, dafür aber niedliches Wesen. Und sonst gar nichts.
Freilich kann das ein verarmter Kunstmaler um die vorvorige Jahrhundertwende dort aufgeschnappt haben - er hat ja in Wien so einiges gelernt! Es bleibt aber hierzulande eine ganz und gar unschuldige neckische Bezeichnung.
Und dann kommt Frau Nachtblau wieder einmal auf die Idee mitteilen zu müssen, dass der gute Adi ein Ösi war.Das wissen wir ja alle, und obwohl Braunau nur zwei Steinwürfe von bundesdeutschem Gebiet entfert liegt wird er uns immer angekreidet und als übler Exportartikel gesehen.
Daher nochmals: bei uns ist der nichts geworden, konnte er auch gar nicht, weil die Spinnerten hierzulande belächelt, aber kaum befördert werden. Eigentlich werden sie, da es hierzulande genügend Narrische gibt, "net amoi ignoriert" - wie man wiederum in Wien sagen würde.
Fazit: wäre er dageblieben, wäre auch nix passiert, die Welt wäre um ein paar Gemälde reicher und irgendwann hätte er vielleicht Zimmer ausgemalt und wäre dann in Rente gegangen.
Wenn ich also aus einer Gegend stammen würde (in diesem Fall zweifelsohne westlich des Inns), die solchen Leuten exorbitante Karrieremöglichkeiten bietet, sie ernst nimmt und ihnen gleichzeitig die Bühne für große Auftritte bereitstellt, dann wäre ich so etwas von still in meinem Glashäuschen und die Steinchen hätte ich schön liegengelassen.

Palastbau

Es sollte nur ein Reihenhaus werden, dann ein Fertighaus, jetzt haben wir auch die Massivfertigteilbauweise gedanklich hinter uns gebracht und sind bei einem mittelgroßen Palast - aus Ziegeln erbaut - angekommen.
Langsam bekommt der Turm babylonische Ausmaße, doch das Budget bleibt dasselbe.

Irgendwie erinnert es mich an das Türmchenbauen mit den kleinen Bauklötzen in Kindertagen: immer höher hinaus, immer fragiler wurde die Konstruktion und dann saß man plötzlich mitten in den Trümmern.

Samstag, 24. November 2007

Babypause

Manchmal macht auch das Baby Pause - will sagen, es schläft. Wie jetzt gerade. Ich kämpfe dafür mit Notebook und externer Festplatte um die ganzen Photos und Videos vom kleinen anderweitig zu speichen, da mein Tischgerät immer bis zum letzten Gigabyte angefüllt wird und immer öfters "TILT" macht.
2 Quadratmeter Küchentisch, darauf stapelweise DVD´s, eine babylonische Kabelverwirrung, Popscherlsalben, Colaglas, Wickelauflage und alles, was die Firma Pampers so an Produkten anbietet. Daneben ein seit Wochen halbgelesenes Buch ("Späte Familie" von Frau Shalev - vielleicht ein Ausweg, den sie da anzeigt, aber ich habe es noch nicht ausgelesen und kenne das vielleicht schlimme Ende noch nicht). Kein Zentimeter Platz mehr.

Es schaut aus dass einer Sau grausen möchte.

Samstag, 20. Oktober 2007

samstagsrituale

Aufstehen, Wochenmarktbesuch, dann noch ins Kaffeehaus (oder das, was sich hier in der Provinz dafür hält), das war das Samstagvormittagsritual vor Ralph´s Erscheinen in meinem Leben.
Jetzt hänge ich von seinen Launen ab. Da ich für die Wochenendvormittagsbetreuung des Kleinen zuständig bin - die matte Mutter ruht sich aus - geht sich das nicht immer aus, was bisher üblich war. Wenn er tief schläft geht es: ab in den Kinderwagen. Wenn er munter ist, dann kann man das Haus auch verlassen. Er schläft sofort ein, wenn die Kinderwagenräder rollen.
Nur die permanente Unzufriedenheit im Halbschlaf ist hinderlich: dann kann man ihm nichts, aber auch gar nichts rechtmachen.
Heute geht das wieder so: er quengelt herum, schläft minutenwese, trinkt nicht, dann doch wieder, motzt, schreit, lächelt dann wieder schelmisch zwischendurch um gleich wiederaußerste Unzufriedenheit zur Schau zu stellen.
Dem Erzeuger gibt er damit einen trifftigen Grund, bei diesem grauslichen Schneeregen im Warmen zuhause bleiben zu können. Auch nicht schlecht!

Samstag, 13. Oktober 2007

Dreierlei

Einen Sohn zeugen, ein Bäumchen pflanzen und ein Haus bauen. Drei Dinge, auf die ein Mann am Sterbebett zurückblicken können sollte, sagt man ... . So eine Art Mindestpensum, das zu erfüllen wäre.

Nun ja: ersters habe ich vor ziemlich genau einem Jahr erledigt, Bäumchen habe ich schon so manche in die Erde gesteckt - fehlt also nur noch das Haus. Das ist jetzt im Frühjahr dran.

Tschapperl nennt jetzt ein herrliches Stück Land sein eigen und wird darauf eine Bleibe für Weib und Kind hinstellen, die alte Hütte hat ihre Kapazitätsgrenzen erreicht und wird endgültig zu klein, wenn sich fortan drei Personen um den Platz raufen müssen.

Das hat Folgen für andere Freizeitbeschäftigungen: langsam mutiere ich vom Leser schöngeistiger oder prickelnd erotischer Weblogs zum staunenden Betrachter von Häuselbauertagebüchern, die man in Blogform zuhauf finden kann. Dort spielen sich die waren Dramen ab: Freude und Leid, Schönwetter und Überschwemmungen, Hangrutsche, üble Handwerksgesellen und herkulesartiges Baupersonal, gierige Banker, vertrottelte Behördenfuzzis, alle Abgründe in den Seelen und auf den Baugründen werden ausgeleuchtet - die Adresse "Hinterholz 8" gibt es scheinbar wirklich.

Also neben der Kindererziehung beginne ich schnell noch ein zweites Abenteur. Klar doch, sonst könnte es ja glatt etwas langweilig werden!
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